Bericht aus Regensburg

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Los geht es Freitag Morgen mit dem Zug nach Regensburg. Zusammen mit einem Mitglied der Gruppe Nürnberg erreichen wir etwas zu früh unsere Unterkunft für die nächsten 2 Tage. Die Nachricht, dass wir gleich 8 benötigen lässt uns kalt und auch wenn noch nicht alle da sind starten wir die Arbeit.

Nachdem fast alle da sind, beginnt unser Briefing mit einer geballten Ladung Infos über das Thema Arktis und deren Schutz. Zudem müssen noch die Rollen koordiniert werden. Die Nachfrage nach der Besetzung des wunderbaren Eisbären Paula ist riesig.

Jeder weiß nun seine Aufgabe für den nächsten Tag. Die Banner sind erstellt. Nach der Arbeit kommt das Vergnügen. Abends sitzen wir alle zusammen und gönnen uns eine Runde Spiel und Spaß. Doch die Stimmung soll nicht lange halten… Uns erreicht die Nachricht der Anschläge von Paris.

Natürlich wollen wir nicht anteillos bleiben und die Nachtschwärmer unter uns beginnen ein weiteres Briefing: ob und wie wir unsere Anteilnahme ausdrücken können. Ein weiteres Banner soll her.

Am nächsten Morgen werden beim Frühstück auch die informiert, die das Geschehen noch nicht ganz mitbekommen haben.

Trotz allen Hürden startet die #SaveTheArctic Aktion wie geplant. In der Regensburger Innenstadt werden alle Banner, Infomyden und Stände aufgebaut. An zwei Ständen werden wir sogar von lokalen Bands musikalisch unterstützt. Unsere Eisbärin Paula und zwei weitere Eisbären erfreuen alle Anwesenden in der Stadt. Und auch wenn das Wetter schön warm, aber windig ist, versorgen wir die, die es gerne etwas wärmer haben mit schönem heißem Tee.

Die Aktion kommt super bei den Leuten an und es können viele Unterschriften gesammelt werden, welche direkt über die Zentrale Hamburg an die Verantwortlichen der UN geschickt werden sollen. Nach offiziellem Ende haben wir immer noch genug Leute und die Aktion wird verlängert. Ein Teil macht sich schonmal auf den Weg zurück in die Unterkunft. Das leibliche Wohl der Helfer soll ja gewahrt bleiben und die Vorbereitungen für das Abendessen beginnt in der Unterkunft. Jeder packt mit an und so geht das schnippeln schnell vorbei.

Kurzfristig wird noch eine Mahnwache in der Stadt Regensburg veranstaltet. Wir ergreifen die Chance und wollen auch dort mit unserem Banner ein Zeichen setzen, wie nötig es ist den Frieden in unserer Welt wiederherzustellen.

Nachdem alle wieder in der Schule angekommen sind gibt es ein herrliches Abendessen und im direkten Anschluss wird ein Fazit über den heutigen Tag gezogen.

Die Stimmung aller ist phänomenal und wir können uns allen einmal auf die Schulter klopfen: Zusammen haben wir es auf ganze 401 Unterschriften gebracht.

Den Abend verbringen wir mit diversen Workshops. Am nächsten Tag nutzen wir schließlich unsere letzten Reserven und machen wieder überall klar Schiff. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl und einer super Organisation geht die abschließende Putzaktion schnell und reibungslos über die Bühne.

Der schlimmste Teil beginnt: Das Abschied nehmen. Wir blicken alle auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Nachdem sich alle zum Abschied einmal (oder mehrmals) herzlich gedrückt haben, heißt es auch für mich die Reise zurück nach Schweinfurt anzutreten.

Ich danke der #GreenpeaceRegensburg Gruppe für die Einladung und die super Organisation dieses unvergessliche Wochenende.

Wenn auch ihr euch für die Arktis und für die Lösung vieler weiterer Themen einsetzen wollt möchte ich euch alle einladen mal in der Greenpeace Gruppe eurer Stadt vorbeizuschauen. Auch wir hier in Schweinfurt freuen uns auf euer Kommen und eure Unterstützung.

Wir treffen uns jeden 2. Donnerstag um 18:30 bis ca. 20:00 (+-) im 1. Stock des Stattbahnhof Schweinfurt. Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr diese auch an uns per E-Mail oder Facebook-Nachricht an uns schicken.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Tag und bis bald.